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Staatliches Museum für Naturkunde Stuttgart

Straße: Rosenstein 1
Ort: 70191 Stuttgart
Land: Deutschland
Telefonnummer: 0711-8936-0

Kurzbeschreibung: Die biologischen Sammlungen des Staatlichen Museums für Naturkunde Stuttgart gehören zu den bedeutendsten in Europa. Hier werden an die 150000 Wirbeltierpräparate, etwa 750000 Muscheln und Schnecken, über 2000000 Insekten und über 600000 Pflanzen gezeigt.
Homepage: www.naturkundemuseum-bw.de

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Staatliches Museum für Naturkunde Stuttgart

Staatliches Museum für Naturkunde StuttgartSammeln, Forschen und Ausstellen, das sind die drei Standbeine des Staatlichen Museums für Naturkunde Stuttgart. Dank der stetigen und kontinuierlichen Erweiterung sowie aufgrund des vorausschauenden Aufbaus der Sammlungen kann das Museum heute auf eine der bedeutendsten naturwissenschaftlichen Kollektionen Europas verweisen. Diese wertvollen Archive des Lebens und der Artenvielfalt bilden die Basis für unsere Forschung. Sie sind aber auch Voraussetzung für die vielfältige Ausstellungstätigkeit des Museums. Die Verbindung von naturkundlicher Forschung und breit gefächerter Wissensvermittlung durch vielfältige Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit ist das Kennzeichen des Museums. Unter diesem Aspekt werden unsere Sammlungen auch in Zukunft weiter ausgebaut werden.

Das Staatliche Museum für Naturkunde Stuttgart vereint zwei Ausstellungshäuser:
Das Museum am Löwentor ist den Fossilienfunden aus Süddeutschland gewidmet. Hier finden unsere Besucher die beliebten Dinosaurier-Modelle, unser Mammut und zahlreiche spektakuläre Funde aus der Urzeit.
Wahrzeichen der biologischen Ausstellung im Schloss Rosenstein ist der 13 Meter lange Seiwal.

Durch Sonderausstellungen erweitern wir unser Angebot und präsentieren Themen, die einzelne Aspekte unseres vielfältigen Arbeitsspektrums näher beleuchten und unsere Dauerausstellungen bereichern und ergänzen.

Geschichte des Staatlichen Museums für Naturkunde Stuttgart
Ihre Wurzeln haben viele Naturmuseen – wie die meisten anderen Museen auch - in der Renaissance, als Wissenschaft und Technik die Menschen zu faszinieren begannen und ein neues Denken half, das „finstere Mittelalter“ zu überwinden. Auch die ältesten Sammlungsstücke des Stuttgarter Naturkundemuseums stammen aus dieser Zeit. Während zunächst oft eher Kurioses und Absonderliches im Mittelpunkt des Interesses stand, setzte sich mit der Aufklärung im 18. Jahrhundert die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit den Objekten durch.
Durch den berühmten schwedischen Biologen Carl von Linné erhielt die botanische und zoologische Systematik, die Wissenschaft von der Ordnung der Vielfalt des Lebens, eine tragfähige theoretische Grundlage. Äußeres Anzeichen der wachsenden Bedeutung der Naturkundemuseen und ihrer Forschungs- und Vermittlungsrolle war ihre organisatorische Selbstständigkeit. Das Stuttgarter Naturkundemuseum erlangte sie im Jahr 1791, nachdem in den Jahrhunderten zuvor Kunst- und Naturobjekte unter einem gemeinsamen Dach gesammelt worden waren. Bald spielte das Naturalienkabinett, in einem wenig später schon erweiterten Neubau in der Innenstadt Stuttgarts gelegen, eine wichtige und stetig wachsende Rolle als kulturelle Einrichtung von Rang, die sowohl die zahlreichen biologischen und geologischen Besonderheiten Württembergs präsentierte als auch – wir befinden uns im Zeitalter der Entdeckungsreisen – durch Ankauf, Schenkungen und eigene Forschungsexpeditionen global bedeutende Sammlungen aufbaute. Einen erheblichen Einschnitt brachte der Zweite Weltkrieg, als das Museum buchstäblich in Schutt und Asche fiel. Die Sammlungen selbst waren zum großen Teil vorsorglich ausgelagert worden und damit gerettet. Zum neuen Sitz wurde Schloss Rosenstein, das allerdings nur einen kleinen Teil des Museums aufnehmen konnte. Die Provisorien hatten erst mit der Einweihung des Museums am Löwentor im Jahr 1985 ein Ende.

 

Adresse
Naturkundemuseum Stuttgart
Rosenstein 1
70191 Stuttgart

Tel.: 0711-8936-0
Fax: 0711-8936-100

www.naturkundemuseum-bw.de
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Bilder:

Staatliches Museum für Naturkunde Stuttgart Staatliches Museum für Naturkunde Stuttgart
Foto-Copyright by A. Dreyer, Linden-Museum Stuttgart
 

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