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Deutsches Bergbau-Museum Bochum |
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Straße: Am Bergbaumuseum 28
Ort: 44791 Bochum
Land: Deutschland
Telefonnummer: 234-5877-0
Kurzbeschreibung: Mit einer Ausstellungsfläche von rd. 12000 qm und dem 2,5 km langen Streckennetz im Anschauungsbergwerk ist das im Jahre 1930 gegründete Museum heute das bedeutendste Bergbau-Museum der Welt.
Homepage: www.bergbaumuseum.de
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Deutsches Bergbau-Museum (DBM)
Das DBM zählt jährlich rd. 400.000 Besucher und vermittelt einen umfassenden Einblick auf alle Bodenschätze von vorgeschichtlicher Zeit bis zum gegenwärtigen Stand.
Mit einer Ausstellungsfläche von rd. 12000 qm und dem 2,5 km langen Streckennetz im Anschauungsbergwerk ist das im Jahre 1930 gegründete Museum heute das bedeutendste Bergbau-Museum der Welt.
Das DBM bildet mit seinen reichen Sammlungsbeständen, die in ihrer Vielfalt als einmalig auf der Welt bezeichnet werden können, ein Zentrum der Montangeschichtsforschung. Ziel des Museums ist es, dem Laien wie dem Fachmann die Entwicklung des Bergbaus von den ersten Anfängen an im wirtschaftlichen, kulturellen und sozialen Umfeld anschaulich darzustellen.
Das DBM zu besichtigen, kann ein tagesfüllendes Programm sein.
Originalmaschinen und -geräte sowie zahlreiche funktionsfähige Modelle, die von den Besuchern selbst in Gang gesetzt werden können, erschließen die weithin unbekannte Welt des Bergbaus. Insbesondere das Anschauungsbergwerk unterhalb der Museumsgebäude vermittelt tiefe Eindrücke, wie sie in ihrer Vielfalt bei einer Grubenfahrt in einem echten Bergwerk kaum gewonnen werden können.
Traditionell wird auf persönliche und individuelle Betreuung der Besucher großer Wert gelegt. Durch das Anschauungsbergwerk finden Führungen statt, bei Gruppenbesuchen ist eine rechtzeitige Voranmeldung notwendig.
Nach der Grubenfahrt bietet sich eine Fahrt auf die Aussichtsplattform des Fördergerüstes an: in 60m Höhe hat man von diesem besonderen „Technischen Denkmal“ einen herrlichen Ausblick auf das Herz des Reviers.
Geschichte
Im Jahre 1930 schlossen die Westfälische Berggewerkschaftskasse (WBK), eine seit 1864 in Bochum ansässige Gemeinschaftsorganisation der Bergbauunternehmen im Ruhrgebiet, und die Stadt Bochum einen Vertrag zur Gründung eines „Geschichtlichen Bergbau-Museums“. Als Basis der Sammlung dienten Modelle, die als Anschauungsmaterial für die Ausbildung von Bergleuten an den Bergschulen der WBK benutzt worden waren. Um die Bedeutung des Museums als größtes Fachmuseum des Bergbaus auch international zu unterstreichen, wurde es im März 1976 in „Deutsches Bergbau-Museum Bochum“ (DBM) umbenannt. In diesem Zeitrahmen wurde auch das Fördergerüst der Zeche Germania in Dortmund nach Bochum transloziert und als größtes Exponat des DBM über dem Museum aufgerichtet. Zum 01. Januar 1977 wurde das DBM in die gemeinsame Forschungsförderung durch Bund und Land nach Art. 91b Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland aufgenommen.
Das DBM ist als außeruniversitäres Forschungsmuseum Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft (WGL) und des Wissenschaftsforum Ruhr.
Adresse
Deutsches Bergbau-Museum Bochum
Am Bergbaumuseum 28
44791 Bochum
Tel.: 234-5877-0
Fax: 234-5877-111
www.bergbaumuseum.de
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Foto-Copyright by Deutsches Bergbau-Museum (DBM) |